Karl Johann Gottfried Krause (1823–1902) erbaut 1873/74 eine Maschinenfabrik für papierverarbeitende Industrie (Papierschneidemaschinen)

Als einziger Großbetrieb in Anger-Crottendorf hatte er bis 1913 1.500 Mitarbeiter. Im Stadtteil Anger-Crottendorf entstehen Wohnungen und Kleingärtner für seine Angestellten. Im Krieg teilweise zerstört wird die Fabrik nach der sowjetischen Übernahme 1948 ab 1960 ein Teil des VEB Buchbindereimaschinenwerke Leipzig. 1994 Abriss werden fast alle Bauten abgerissen Das Areal hat eine Fläche von – qm. Seit den späten 1990er Jahren ist es in Leipziger Stadtplänen von Leipzig als Wohngebiet projektiert. Es liegt jedoch seit 1994 brach und beherbergt einen dichten Birkenwald, der seit 2011 z.t. abgeholzt wird und seit 2012 Bautätigkeit hat.
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Anger-Crottendorf:
1200-1000v.chr bronzezeitliches dorf
1333 anger als dorf erwänht
bis 15.jh eines der “kohlgartendörfer” gemüselieferant leipzigs
1883 zusammenlegung Anger &Crottendorf 1889 eingemeindung nach Leipzig

(Briel, Cornelia [Red.] ; Kirschner, Harald: Anger-Crottendorf : eine historische und städtebauliche Studie, Pro Leipzig. 1999

———> siehe auch Theodor Neubauer Str.
= Rückseite des Geländes

Echter Buchweizen (Fagopyrum esculentum)
Feld-Ahorn (Acer campestre)
Gewöhnliche Waldrebe (Clematis vitalba)
Hänge-Birke (Betula pendula)
Götterbaum (Ailanthus altissima)
Eschen-Ahorn (Acer negundo)
Robinie (Robinia pseudoacacia)
Kanadische Goldrute (Solidago canadensis)

Text Marcel